Die Behandlung von Keimen mit ultraviolettem Licht ist nicht neu. Seit mehr als 100 Jahren ist bekannt, dass UV-Licht die DNA von Keimen zerstören kann. Die keimtötende Wirkung von künstlich erzeugter UV-​Strahlung wurde bereits Anfang des 20. Jahrhunderts entdeckt. Der österreichische Radiologe Gustav Kaiser berichtete beispielsweise im Jahr 1902 über Erfolge bei der Regeneration einer nicht heilen wollenden Wunde sowie bei der Heilung einer an Tuberkulose erkrankten Patientin. Die Desinfektion von Trinkwasser mit Hilfe des UV-​Lichts ist mittlerweile eine sehr weit verbreitete und zuverlässige Methode.

Wasser, Luft und Oberflächen werden heute erfolgreich mit der besonders kurzwelligen UVC-Strahlung desinfiziert. Die Bedeutung der Desinfektion mit UVC-Strahlung stieg während der COVID-19 Pandemie rasant an. Im Gegensatz zur Luftfiltrierung werden die Keime nicht gefangen und gespeichert, sondern in einem Durchgang abgetötet. Weiters ist der Einsatz frei von Chemikalien oder Bioziden, auch Ozonentwicklung gibt es bei der Virobuster-Technologie keine. Das UVC-Licht ist gut abgeschirmt verbaut, sodass keine UVC-Strahlung nach außen dringen kann. Weiters kommt es nicht zur Bildung von flüchtigen organischen Substanzen (sogenannten VOC´s), was ein weiterer Vorteil gegenüber der Luftfiltrierung mit HEPA-Filtern ist. Der Filter als kontaminierte Fläche fällt weg - die Entkeimung passiert rein durch Licht. Die DNA der Keime wird aufgebrochen und zerstört - die Keime werden "inaktiviert", das pathogene Potential der Keime wird so aufgehoben. In deutschen Krankenhäusern wird diese Technologie bereits anstatt HEPA-Filtern angewendet.

In jedem Virobuster Luftentkeimungsgerät ist das nachfolgend abgebildete, patentierte UVPE-Modul verbaut. Es besteht aus 2 leistungsstarken UVC-Lampen, wobei das Licht der Lampen durch einen speziellen Reflektor nochmals vervielfacht wird. Das Resultat ist ein besonders starkes Lichtfeld, das notwendig ist, um mit hoher Geschwindigkeit vorbeiströmende, verkeimte Luft in Millisekunden zu entkeimen.


Gerade bei Viren haben wir es mit sehr kleinen Partikeln zu tun. Viren bewegen sich ungefähr in der Größenordnung von 10-150 Nanometern. Diese können sich als Aerosole stundenlang in der Luft halten. An den Viren anhaftende Feuchtigkeit verdunstet mit der Zeit. Zurück bleiben kleinste, allerfeinste Partikel, die in der Raumluft schweben. UVPE-Entkeimung bietet hier die sicherste Form der Luftreinigung. Deutsche mikrobiologische Labore bestätigen uns die hohe Wirksamkeit der Technik. Eine Studie, die 2020 mit anerkannten Corona-Surrogatviren durchgeführt wurde, konnte die Raumluftdesinfektion von Log4 (>99,99%) der Luft in EINEM DURCHLAUF durch das System bestätigen.

Im Umluftbetrieb arbeitende Luftentkeimungsgeräte sollen sich möglichst geräuscharm sein, um nicht als störend empfunden zu werden. Im Gegensatz zur Luftfiltrierung müssen bei UVC-Entkeimung keine hohen Filterwiderstände überwunden werden, es reichen daher auch sehr energiesparende Lüfter aus, um die Luft zu bewegen. Daher kann die Luftentkeimung selbst besonders leise erfolgen. Die untenstehende Grafik gibt einen Überblick über die Lautstärke der verschiedenen Leistungsstufen der Virobuster Luftentkeimungsgeräte.